Aufgrabungsdatenbank bzw. Aufgrabungs-GIS für die Kärntner Gemeinden

Ende 2020 ist die ZIS-Verordnung (Zentrale Informationsstelle für Infrastrukturdaten) der RTR (Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH) in Kraft getreten, dabei geht es um die Einmeldung und Abfrage von Daten ins ZIS (ZIS-V 2019; BGBl II 50/2019). Die Gemeinden müssen ua. geplante Bauvorhaben für die Mitnutzung einmelden, damit Telekombetreiber zugleich mit einer Aufgrabung einer Gemeinde ihre Breitband-Leerrohre oder gleich Glasfaserkabel mit hineinlegen können. Nachdem beim Breitbandausbau die teuersten Komponenten die Grabungsarbeiten sind, sollen auch alle Aufgrabungsarbeiten in den Gemeinden für eine Mitverlegung genutzt werden können.

Dazu wird ein einfaches Werkzeug namens AufgrabungsGIS zur Verfügung gestellt, welches im Rahmen der KAGIS und Geoland Kooperation bundesländerübergreifend entwickelt wurde.
Damit können bei den Gemeinden geplante Aufgrabungsarbeiten sehr leicht erfasst werden. Das AufgrabungsGIS ist so einfach gestaltet und leicht zu bedienen, dass die Nutzerinnen und Nutzer wenig bis keine technische Hilfestellungen benötigen. Die Daten für die geplanten Bauvorhaben der Gemeinden werden automatisch vom AufgrabungsGIS in das ZIS übergeleitet, wodurch die Meldeverpflichtung der Gemeinden im Zusammenhang mit den Bauvorhaben auf kommunaler Ebene erfüllt wird. Das AufgrabungsGIS ist ein geographisches Werkzeug zur Koordination von Grabungsarbeiten an Straßen, Wegen, Fernwärme-, Gas- oder Wasserleitungen, Elektrizitätslinien, Öl-Leitungen oder Telekommunikationslinien

Zugang zum System
Beim Aufgrabungs-GIS handelt es sich um eine Portalanwendung. Berechtigung und Zugriff erfolgt über das jeweilige Stammportal. Zur Nutzung wenden Sie sich bitte an Ihren Stammportalbetreiber (Kommunalnet, LFRZ etc.).

Schulung an der Verwaltungsakademie
28. Oktober 2021 – FAS-712/01/21 Adressregister & GIP: Im Zuge dieser Schulung wird auch das Aufgrabungs-GIS vorgestellt.

Beschreibung und FAQs:
Beschreibung AufgrabungsGIS V1_0